Urlaubszeit: Ihre Meinung ist gefragt!Regelmäßig zu Beginn der Sommerferien beginnt der Wahnsinn auf unseren Straßen. Kilometerlange Blechlawinen wälzen sich in Richtung Ferienregionen. Auf überlasteten Straßen und Autobahnen werden dann, wann immer möglich, gerne die Vorschriften nicht eingehalten. Die beiden nachfolgenden Beiträge zeigen, welche verherenden Folgen der Irrsinn auf unseren Straßen haben kann. Ich sehe es mittlerweile nicht mehr ein, warum ein moderner Lkw mit 80 oder 88 km/h über die Autobahn "schleichen" muß, während Busse mit 100 bis 110 km/h über die Autobahnen "rasen" dürfen. Busse transportieren die wertvollste Ladung überhaupt, nämlich Menschen. Die Ladung von Lkws ist mit Geld zu bezahlen. Ich bin dafür, daß Lkws und Busse einheitlich schnell auf Autobahnen fahren dürfen. 100 km/h wäre, meiner Meinung nach, ein angemessener Wert. Schreiben Sie der TRUCKER-SEITE Ihre Meinung Euer Werner Französische Justiz leitet nach Busunglück Ermittlungen ein - Zwei verletzte Deutsche noch in Lebensgefahr
Valence, 29. Juli (AFP) - Nach dem Busunglück mit sieben Toten in Südfrankreich hat die französische Justiz am Mittwoch ein Ermittlungsverfahren gegen den niederländischen Busfahrer eingeleitet, der mit überhöhter Geschwindigkeit in zwei andere Busse an einem Stauende gerast war. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Valence wird auch gegen den französischen Lkw-Fahrer ermittelt, der mit einem ersten Unfall für den Stau auf der Autobahn A7 bei Montélimar gesorgt hatte. Von sieben Schwerverletzten befanden sich am Mittwoch noch zwei Frauen aus Deutschland in akuter Lebensgefahr. Unterdessen korrigierte die zuständige Präfektur ihre Angaben zur Nationalität der Toten. Danach kamen bei dem Unfall in der Nacht zum Dienstag vier Deutsche und drei Niederländerinnen ums Leben. Bei den Deutschen handelt es sich um zwei Männer im Alter von 44 und 47 Jahren, einen neunjährigen Jungen und eine 17jährige, die zunächst für eine Russin gehalten worden war. Gegen den niederländischen Fahrer wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Valence wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Er war mit 120 Stundenkilometern auf einen Bus aus Leer in Ostfriedland und einen anderen aus den Niederlanden aufgefahren, die am Ende eines Staus standen. Die etwa ein Kilometer lange Autokolonne hatte sich 20 Minuten zuvor durch einen umgestürzten französischen Lastwagen gebildet. Der LKW-Fahrer war am Steuer eingeschlafen. Auch ihm wird fahrlässige Tötung zur Last gelegt. Der niederländische Busfahrer verlor bei dem Unfall seine Lebensgefährtin und seine Tochter. Er selbst wurde nur leicht verletzt. Von den Schwerverletzten lagen am Mittwoch mittag noch vier auf der Intensivstation des Krankenhauses von Montélimar. Der Zustand der beiden etwa 40jährigen Deutschen wurde als besorgniserregend bezeichnet. Für ein achtjähriges Mädchen und einen 53jährigen Mann, beide aus den Niederlanden, bestand dagegen keine Lebensgefahr mehr. Die meisten der rund 20 Leichtverletzten konnten die Krankenhäuser wieder verlassen. Einige waren bereits am Dienstag abend zusammen mit unversehrt gebliebenen Businsassen nach Deutschland und Holland zurückgeflogen worden. Der französische Verkehrsminister Jean-Claude Gayssot kündigte an, er wolle in den nächsten fünf Jahren erreichen, daß die Zahl der Verkehrstoten in Frankreich halbiert wird. "Es wird nicht leicht sein, das Ziel zu erreichen. Aber diese Schlacht hat Vorrang, und jeder Tag zählt", sagte er der Tageszeitung "L'Alsace" (Mittwochsausgabe) aus Mülhausen. Konkrete Maßnahmen nannte er nicht. Nach dem Unfall hatte die französische Unfallopfer-Vereinigung "SOS Catastrophe" kritisiert, daß 16 Jahre nach einem Busunglück mit 53 Toten auf der A7 immer noch nicht genug getan werde, um Unfälle mit Lastern und Bussen zu verhindern. Quelle: (c) AFP, Jul 98 Französische Justiz leitet nach Busunglück Ermittlungen ein - Noch 18 Verletzte in den Krankenhäusern
Valence, 29. Juli (AFP) - Nach dem schweren Busunglück mit sieben Toten in Südfrankreich hat die französische Justiz am Mittwoch ein Ermittlungsverfahren gegen den niederländischen Busfahrer eingeleitet, der mit überhöhter Geschwindigkeit in zwei andere Busse an einem Stauende gerast war. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Valence wird auch gegen den französischen Lkw-Fahrer ermittelt, der mit einem ersten Unfall für den Stau auf der Autobahn A7 bei Montélimar gesorgt hatte. Er war am Steuer eingeschlafen. Beiden Männern wird fahrlässige Tötung zur Last gelegt. Bei dem Unfall waren in der Nacht zum Dienstag drei Deutsche, drei Niederländer und eine junge Russin ums Leben gekommen. Die Busse befanden sich auf dem Weg nach Spanien. Die beiden Fahrer waren am Dienstag morgen in Polizeigewahrsam genommen worden. Der niederländische Busfahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Seine Lebensgefährtin und seine Tochter gehören zu den Toten. Von den 31 Verletzten befanden sich am Mittwoch morgen noch 18 in den Krankenhäusern, darunter sieben aus Deutschland. 31 Deutsche und 57 Niederländer, die das Unglück unverletzt überstanden hatten, flogen am Dienstag Abend von Lyon aus in die Heimat zurück. Der französische Verkehrsminister Jean-Claude Gayssot kündigte unterdessen an, in den nächsten fünf Jahren die Zahl der Verkehrstoten in Frankreich halbieren zu wollen. "Es wird nicht leicht sein, das Ziel zu erreichen. Aber diese Schlacht hat Vorrang, und jeder Tag zählt", sagte er der Tageszeitung "L'Alsace" (Mittwochsausgabe) aus Mülhausen. Konkrete Maßnahmen nannte er nicht. Quelle: © AFP, Jul 98 Autoren gesucht
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